2016-12-08 | Das Geschenk der priesterlichen Berufung

Bedeutsame Weichenstellung: Über das Dokument «Grundordnung für die Ausbildung von Priester» – Von Pater Karl Wallner.

Wien (kath.net/ missio)
„Am 8. Dezember 2016 veröffentlichte die vatikanische Kleruskongregation eine neue, für die Weltkirche verbindliche „Grundordnung“ für die Ausbildung von Priestern (Ratio Fundamentalis Institutionis Sacerdotalis). In den Medien wurde in diesem Zusammenhang vor allem über die – aufgrund leidvoller Erfahrungen – nunmehr fest verankerten Präventivmaßnahmen gegenüber Missbrauch berichtet.

Als Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke möchte ich auf eine weitere, wegweisende Neuerung eingehen, die mir sehr wichtig scheint und die sich für die Zukunft der Kirche als bedeutsame Weichenstellung erweisen könnte: Der Priester von morgen wird hier als „Missionar“ an der Spitze eines missionarischen Volkes Gottes definiert. Ein Priester soll ein Jünger Christi sein, der das Volk Gottes mit „missionarischem Schwung“, „missionarischer Sehnsucht“ und „missionarischem Elan“ leitet, wie das Dokument an mehreren Stellen betont. Gemäß der neuen Grundordnung hat die Priesterausbildung vier Kriterien zu beachten: Sie muss „ständig“, „ganzheitlich“ und „gemeinschaftlich“ sein – und sie muss eine „missionarische Formung“ enthalten, so das neue Kriterium. (…)“

Der vollständige Artikel ist bei kath.net zu lesen: http://www.kath.net/news/57868

Das Dokument: Ratio Fundamentalis Institutionis Sacerdotalis in englisch als pdf in: L’OSSERVATORE ROMANO, Vatican City, 8. Dezember 2016:
http://www.clerus.va/content/dam/clerus/Ratio%20Fundamentalis/The%20Gift%20of%20the%20Priestly%20Vocation.pdf

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