2017-07-02 | Das Zentrum von Allem

Ein Vortrag von Johannes Hartl zum Thema: Was ist das Zentrum unseres Lebens:
Wir selbst oder ist Gott das Zentrum.

„Möchte ein Ethnologe ein Volk verstehen, wird er erforschen, wen und wie das Volk anbetet. Die westliche Welt erachtet im säkularisierten Zeitalter Bildung, Macht, Geld, Genuss und Romantik als die höchsten Güter. Letztendlich betet der Mensch sich selbst an. Diese Anthropozentrik (=Mensch steht im Mittelpunkt) prägt auch Kirche und Theologie zutiefst. Der Mensch ist aber nicht erschaffen, um um sich selbst zu kreisen und wird gerade dabei auch nicht glücklich.“

Zum Vortrag:

Das Skript zum Vortrag gibt es hier: http://bit.ly/2qqqnE6
Veröffentlicht am 16.05.2017.

Teil 1 der Vortragsreihe „Wo Gott wohnt“ von Johannes Hartl und weitere Vorträge gibt hier: https://shop.gebetshaus.org


Obiges ist in diesem Blog veröffentlicht am Festtag Mariä Heimsuchung. An diesem Tag wird die Erinnerung an den Besuch Marias bei Elisabet gefeiert. Die Heiligung Johannes‘ des Täufers im Mutterschoß (Lk 1,41-44) und der Gesang des Magnificat (Lk 1,46-56) gehören mit zum Inhalt des Festes.
Das „Magnifikat“ (LK 1,47-55) ist ein einzigartiger Lobpreis Mariens, die damit quasi auch zur Mutter des Lobpreises wird:

Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;
er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen,
das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

magnificat

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