2017-11-01 | Allerheiligen

Allerheiligen_FraAngelico
Die Vorläufer Christi mit Heiligen und Märtyrern (Ausschnitt), Fra Angelico (1423–24).

„Die römisch-katholische Kirche gedenkt an diesem Hochfest aller jener, die als Glaubenszeugen, als unsere Fürsprecher und Vorbilder bei Christus sind und Anteil an seiner Herrlichkeit haben. So heißt es im Tagesgebet: „Ewiger Gott, du schenkst uns die Freude, am heutigen Fest die Verdienste aller deiner Heiligen zu feiern.“ Da viele Heiligenfeste, die früher noch arbeitsfrei waren oder doch zumindest stärker im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert waren, heute in Vergessenheit geraten sind, kommt dem Fest heute eine besondere Bedeutung zu, um den Sinn katholischer Heiligenverehrung deutlich zu machen. Zugleich aber geht es an diesem Tag außer um die kanonisierten Heiligen auch um alle anderen Menschen, die uns auf dem Weg zu Christus vorausgegangen sind. „Heute schauen wir deine heilige Stadt, unsere Heimat, das himmlische Jerusalem“, so die Präfation des Festes.“
… so steht es aktuell in http://www.kathpedia.com/index.php?title=Allerheiligen

Weiterhin wird ein wichtiger Allerseelen-Ablass erwähnt:

„Vom 1. bis zum 8. November kann täglich einmal ein vollkommener Ablass für die Verstorbenen gewonnen werden. Neben den üblichen Voraussetzungen (Beichte, wobei eine zur Gewinnung mehrerer vollkommener Ablässe genügt; entschlossene Abkehr von jeder Sünde; sakramentalen Kommunionempfang und Gebet auf die Meinung des Heiligen Vaters – diese Erfordernisse können mehrere Tage vor oder nach der Verrichtung des jeweiligen Ablasswerkes erfüllt werden) sind vonnöten:

  • am Allerseelentag (einschließlich 1. November ab 12 Uhr): Besuch einer Kirche oder öffentlichen Kapelle, mit Gebet des Vaterunser und des Glaubensbekenntnisses; oder
  • vom 1. bis zum 8. November: Friedhofsbesuch und Gebet für die Verstorbenen.

Fehlt die volle Disposition oder bleibt eine der Bedingungen unerfüllt, ist es ein Teilablass für die Verstorbenen. Ein solcher kann an diesen und auch an den übrigen Tagen des Jahres durch Friedhofsbesuch wiederholt gewonnen werden.

Hintergrundinformation:

Ablass ist der Nachlass zeitlicher Sündenstrafen für der Schuld nach bereits vergebenen Sünden, der dem recht disponierten Gläubigen unter bestimmten, klar umschriebenen Bedingungen durch die Kirche gewährt wird, die als Dienerin der Erlösung den Schatz der Verdienste Christi und der Heiligen autoritativ austeilt und zuwendet.
Der Ablass ist ein teilweiser oder vollkommener, je nachdem er von der zeitlichen Sündenstrafe teilweise oder ganz befreit.
Niemand, der einen Ablass gewinnt, kann diesen anderen Lebenden zuwenden.
Teil- und Vollablässe können fürbittend den Verstorbenen* zugewendet werden.“

*) Gemeint sind Seelen im Fegefeuer, die dort noch ihre Sündenstrafen abbüßen.
Durch den zugewendeten Ablaß werden sie in den Himmel – in die ewige Glückseligkeit – entlassen.

Ablass für Arme Seelen mit Bezug auf die Liebesflamme des Herzens Mariens

Nachfolgend ein nicht-offizielles Gebet um Befreiung der Armen Seelen aus dem Fegefeuer: Diese Regelung ist noch nicht Teil des kirchlichen Ablass-Kataloges Enchiridion indulgentiarum (1999):

Die Jungfrau Maria sagte zur Mystikerin Elisabeth Kindelmann in Ungarn: “Wenn ihr euch auf die Liebesflamme Meines Herzens berufend drei Ave Maria betet, wird jedesmal eine Arme Seele aus dem Fegfeuer befreit. Im Monat der Armen Seelen (November) befreit ihr für jeweils ein Ave Maria zehn Arme Seelen aus dem Fegfeuer.“ (13. Oktober 1962).
Bei Interesse an der ganzen Botschaft in Buchform bitten wir um Kontaktaufnahme.


Informationen der Gottesmutter in Medjugorje zu Hölle und Fegefeuer

Medjugorje, Botschaft vom 10.01.1983

So hat sie (die Seherin Mirjana) sie (Maria, die Gospa) einmal gefragt, wie Gott mit den Sündern so unbarmherzig sein und sie in die Hölle bringen könne.

„Die Menschen, die in die Hölle kommen, wollen von Gott nicht die kleinste Wohltat mehr erhalten. Sie bereuen nicht und hören nicht auf zu fluchen und zu lästern. Sie sind zu einem Leben in der Hölle entschlossen und beabsichtigen durchaus nicht, sie zu verlassen.“

Über das Fegefeuer sagte sie:

„Es gibt verschiedene Stufen. Die untersten sind nahe bei der Hölle, die obersten kommen dem Himmel immer näher. Nicht am Allerseelenfest, sondern an Weihnachten verläßt die größte Anzahl Seelen das Fegefeuer. Im Fegefeuer sind Seelen, die inständig zu Gott beten, für die aber kein Verwandter oder Freund auf der Erde mehr betet. Gott läßt ihnen die Gebete anderer Menschen zugute kommen. Es kommt vor, daß Gott ihnen erlaubt, sich in verschiedenen Weisen bei ihren Angehörigen auf der Erde zu zeigen, um die Menschen an das Vorhandensein des Fegefeuers zu erinnern und sie um Gebete zu Gott zu bitten, der gerecht und gütig ist. Die meisten Menschen kommen ins Fegefeuer, viele gehen in die Hölle; einige wenige kommen sofort in den Himmel.“

[Quelle: http://www.gospa.de/Botschaften/Botschaften83.htm%5D

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