2018-04-11 | Was ein Priester nach seiner Weihe sein sollte…

2017_Priester-Medjugorje

Ein Mann des Gebetes
Er ist ein Mensch, der sich Zeit nehmen soll, um zu beten, um Anbetung zu halten und um die hl. Messe andächtig zu feiern. Er ist jemand, der sein Leben zu einem Gebet macht.
Der Priester wird ein Kontemplativer, d.h. er geht von der in Gott ruhenden Liebe zur tätigen Liebe über, um Gottes und des Nächsten willen.
Der Priester muss beten, um jedem Menschen die Bedeutung des inneren Lebens und den göttlichen Sinn des Lebens zu vermitteln.
Durch sein Gebet soll der Priester jeden Menschen daran erinnern, dass «wenn Gott nicht am Menschen festhält, der Mensch sich nicht an Gott hält». Der Priester soll jeden Menschen beständig daran erinnern, dass «jede Seele, die betet, gerettet wird und dass jede Seele, die nicht betet, sich selber verdammt» (hl. Alphons von Liguori).
Durch das Gebet wird der Priester von der Liebe Gottes entzündet. Wenn er nur wenig oder mit Routine betet und dem Aktivismus verfällt, kann er die Herzen der Gläubigen nicht entzünden. Marthe Robin sagte: «Wie können wir andere entflammen, wenn wir nicht selber lodern?»

Hier weiterlesen: https://www.parvis.ch/de/maria-heute/maria-heute-555/was-ein-priester-nach-seiner-weihe-sein-sollte
Quelle: „Maria Heute“, Nr. 555, März 2018, Parvis-Verlag

Werbeanzeigen
Dieser Beitrag wurde unter Priester abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.