2018-05-27 | Dreifaltigkeitssonntag

Trinitaet_Jean-Marc

Aus dem SCHOTT-Meßbuch zum Dreifaltigkeitssonntag 2018  (online):

Von jeher spricht Gott sein Wort in die geschaffene Welt und im Wort ist die Kraft seines Geistes. Die Erschaffung der Welt und die Erlösung sind das Werk des dreifaltigen Gottes. In seiner Kraft wird bis ans Ende der Zeit das Evangelium verkündet und die Taufe gespendet. Die ganze Welt ist der Acker, auf dem die Saat des Wortes Frucht bringen soll.

Die Lesungen des Tages sind:

Erste Lesung: Dtn 4, 32-34 und 39-40

Mose sprach zum Volk; er sagte:
32 Forsche doch einmal in früheren Zeiten nach, die vor dir gewesen sind, seit dem Tag, als Gott den Menschen auf der Erde schuf; forsche nach vom einen Ende des Himmels bis zum andern Ende: Hat sich je etwas so Großes ereignet wie dieses, und hat man je solche Worte gehört?
33 Hat je ein Volk einen Gott mitten aus dem Feuer im Donner sprechen hören, wie du ihn gehört hast, und ist am Leben geblieben?
34 Oder hat je ein Gott es ebenso versucht, zu einer Nation zu kommen und sie mitten aus einer anderen herauszuholen unter Prüfungen, unter Zeichen, Wundern und Krieg, mit starker Hand und hoch erhobenem Arm und unter großen Schrecken, wie es der Herr, euer Gott, in Ägypten mit euch getan hat, vor deinen Augen?
39 Heute sollst du erkennen und dir zu Herzen nehmen: Jahwe ist der Gott im Himmel droben und auf der Erde unten, keiner sonst.
40 Daher sollst du auf seine Gesetze und seine Gebote, auf die ich dich heute verpflichte, achten, damit es dir und später deinen Nachkommen gut geht und du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt für alle Zeit.

Zweite Lesung: Röm 8, 14-17

Brüder!
14 Alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes.
15 Denn ihr habt nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht, so dass ihr euch immer noch fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater!
16 So bezeugt der Geist selber unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.
17 Sind wir aber Kinder, dann auch Erben; wir sind Erben Gottes und sind Miterben Christi, wenn wir mit ihm leiden, um mit ihm auch verherrlicht zu werden.

Evangelium: Mt 28, 16-20

In jener Zeit
16 gingen die elf Jünger nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte.
17 Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder. Einige aber hatten Zweifel.
18 Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde.
19 Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,
20 und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

Kathpedia schreibt zur Trinität:

Die Heiligste Dreifaltigkeit (auch: Dreieinigkeit, Trinität – lat. trinitas) ist das zentrale Glaubensgeheimnis des christlichen Glaubens und Lebens (KKK-K 44).
Gott ist gleichzeitig der eine Gott, der sich Israel offenbart hat und bis zum heutigen Tag im jüdischen Glaubensbekenntnis Schema Israel („Höre, Israel“) bekannt wird. Er ist ein Wesen in drei Personen, die alle drei gleich Gott sind: des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Der eingeborene Sohn (unigenitum, einzig geborenes „Wort Gottes“) ist von Ewigkeit her vom Vater „gezeugt, nicht geschaffen“ (Großes Glaubensbekenntnis). Es handelt sich hier um eine Aussage der Wesensgleichheit mit dem Vater (homo-ousios). Der Heilige Geist (der „Geist Gottes“) geht aus dem Vater und dem Sohn hervor; procedenti ab utroque (wie es im Tantum ergo heißt).
Das erste Konzil, das sich mit der theologischen Ausarbeitung des Begriffes Trinität beschäftigte, war das Erste Konzil von Nizäa.

Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php?title=Trinit%C3%A4t
Infos auch bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Dreifaltigkeit

Das obige Bild der Dreifaltigkeit
innerhalb des Heiligsten Altarsakramentes stammt von dem Franzosen Jean-Marc (+ 2016), der in seinem Leben etliche göttliche Visionen hatte. So auch zur Trinität, die er nach einer Vision malen ließ. Ungewöhnlich an dem Bild ist die Darstellung des Heiligen Geistes als menschliche Person. Meist wird der Hl. Geist durch eine Taube symbolisiert. Hier erkennen wir aber: Alle drei göttlichen Personen sind gleichwertig. Sie sind sich sehr ähnlich, und doch sind sie je eigene Personen und Teil der Einen Gottheit.
Die Zeitschrift „Maria Heute“ berichtete öfter in ihren Ausgaben über Jean-Marc, zuletzt in Ausgabe 558 (06.2018): „Jeder kann Meine göttliche Stimme vernehmen“.
Im Parvis-Verlag sind auch einige Bücher von ihm erhältlich.
Homepage von Jean-Marc (auf französisch): http://www.messagesduciel.net

 

 

 

 

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