2019-05-29 | Die allergrößte Liebe

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Alan Ames ist ein in Australien lebender Mystiker. Er erhält Botschaften himmlischer Personen. Seit 1994 ist er auf allen Kontinenten unterwegs, um Zeugnis zu geben. Alans Mission hat die ausdrückliche Genehmigung und Unterstützung seines Erzbischofs Timothy Costelloe, SDB (kath. Diözese Perth, Australien).  Meist im Frühjahr ist Alan in Deutschland unterwegs und hält Vorträge auf Gebetstagen.
Hier sein Terminplan: http://www.alanames.org/de/itinerary.htm

Hier nachfolgend wollen wir eine Episode aus einem seiner Bücher wiedergeben.


Aus dem Buch „Geschichten der Liebe“ mit Kurzgeschichten. Hier: „65. Die allergrößte Liebe“. Von Alan Ames, © Miriam-Verlag, 79798 Jestetten, www.miriam-verlag.de

Hl. Apostel Johannes am 16. April 2000:

„Du denkst also, daß es wahr ist?“ fragte der Mann seinen Freund: „Meinst du, daß Er es ist?“ fuhr er fort. „Ich weiß es nicht. Manche behaupten, Er sei es, während andere behaupten, Er sei es nicht“, antwortete der Freund. „Wenn Er es wäre, dann würde Er bestimmt nicht zulassen, daß sie Ihm dies antun“, wunderte sich der Mann. „Wer weiß, welchen Plan Gott für jeden hat?“ sagte der Freund, während er mit seinen Schultern zuckte. „Warum beschimpfen Ihn so viele Leute und lachen Ihn aus? Ich habe gehört, daß Er nur Gutes getan hat: die Kranken geheilt, die Hungrigen gespeist und die Bedürftigen versorgt. Warum sind sie so wütend auf Ihn? Das macht keinen Sinn“, hakte der Mann nach. „Du weißt ja, wie es ist. Wenn du heute die Macht und die Autorität von manchen in Israel bedrohst, riskierst du dein Leben. Das hat Er getan, und jetzt bezahlt Er den Preis dafür“, meinte der Freund. „Es ist nicht recht, daß ein guter Mensch so behandelt wird“, sagte der Mann und schüttelte den Kopf voller Abscheu über das, was geschah. „Er sagte, Er sei der Messias, und Er sagte, Er sei der Sohn Gottes. Deswegen kreuzigen sie Ihn“, warf ein anderer Mann aus der Menge, die Ihn umgab, ein. „Wir sprachen gerade darüber. Meinst du, daß Er es ist?“ fragte der erste Mann. „Ich weiß es nicht, aber wenn· ich Ihn am Kreuz anschaue, ist mir; als ob mein Herz brechen würde, und mir ist, wie wenn Er mich berührte und es wieder ganz macht“, antwortete der Mann aus der Menge.

„Wenn Er der Messias wäre, würde Er da nicht vom Kreuz herabsteigen und es uns beweisen?“ wollte der erste Mann wissen. „Vielleicht will Gott, daß dies geschieht. Vielleicht will Gott, daß Sein Sohn aus einem Grund stirbt, den wir noch nicht verstehen“, meinte der Freund. „Was für ein Grund könnte das sein?“ fragte der erste Mann. „Ich weiß es nicht, aber wenn Gott diesen Grund hat, dann wird es ein sehr guter Grund sein“, antwortete der Mann aus der Menge, der schon vorher gesprochen hatte. „Er schaut mich an“, sagte der erste Mann. „Nein, Er schaut mich an“, beharrte der Freund. „Nein, ich bin es, den Er anschaut“, sagte der Mann aus der Menge. „Vielleicht schaut Er uns alle an“, sagte der erste Mann, und die anderen beiden nickten zustimmend. „Sein Gesicht ist voller Schmerz. Beten wir für Ihn, daß Sein Leiden bald ein Ende hat“, schlug der Freund vor. „Seine Augen scheinen meine Seele zu durchdringen“, sagte der erste Mann und begann zu weinen. „Meine auch“, sagten der Freund und der Mann aus der Menge beinahe gleichzeitig, und dann begannen auch sie zu weinen. „Beten wir für Ihn“, schluchzte der erste Mann, und dann opferten die drei weinenden Männer ihre von Tränen erfüllten Gebete für den leidenden Jesus am Kreuz auf. Als sie beteten, waren ihre Augen auf die Augen Jesu gerichtet, und jeder von ihnen fühlte, wie die Liebe Jesu in sie eindrang und ihr Inneres berührte.

Gemeinsam fielen die drei auf die Knie und riefen Jesus leise zu: „Vergib mir! Es tut mir leid. Vergib mir!“ In diesem Augenblick hob Jesus Sein Haupt und rief aus: „Vater, vergib ihnen! Sie wissen nicht, was sie tun.“ Der erste Mann sagte, während er seine Augen immer noch auf Jesus gerichtet hielt, zu den anderen beiden: „Er ist es! Ich weiß, daß Er der Messias ist.“ Immer noch weinend, schluchzten die anderen beiden: „Wir wissen es – ja, wir wissen es.“ Sie blieben dort, weinend schauten sie auf zu Jesus am Kreuz. Dann, in Anwesenheit aller anderen, hörten sie Jesus ausrufen: „Vater, in Deine Hände befehle Ich Meinen Geist.“ Als Jesu Haupt,sich senkte und Sein letzter Atemzug die Luft erfüllte, trat eine Stille ein, bis die Erde bebte und der Hauptmann, der beim Kreuz stand, einstimmig mit diesen drei Männern ausrief: „Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn!“ Kurze Zeit später sagte der erste Mann zu den anderen beiden, während sie neben dem Kreuz warteten und Jesus anblickten, der immer noch dort hing: „Ich spüre in meinem Innern eine Gewißheit, daß Er dies getan hat, weil Er mich liebte. Ich kann es nicht erklären. Ich weiß nur, daß es wahr ist.“ „Mir geht es auch so“, stimmte der Freund zu: „Ich weiß, daß Er für mich gestorben ist, weil Er mich liebte. Ich fühle, daß dies in mein Herz eingeschrieben ist; daß es eine ewige Wahrheit ist.“ Der Mann aus der Menge nickte und sagte: „Ja, ich fühle, daß Er für uns alle gestorben ist. Welch große Liebe das ist! Das ist wirklich die allergrößte Liebe!“


Präsentation mit freundlicher Genehmigung von Alan Ames

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