2019-09-12 | Ein Tag des Feierns

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Alan Ames ist ein in Australien lebender Mystiker. Er erhält Botschaften himmlischer Personen. Seit 1994 ist er auf allen Kontinenten unterwegs, um Zeugnis zu geben. Alans Mission hat die ausdrückliche Genehmigung und Unterstützung seines Erzbischofs Timothy Costelloe, SDB (kath. Diözese Perth, Australien).  Meist im Frühjahr ist Alan in Deutschland unterwegs und hält Vorträge auf Gebetstagen.
Hier sein Terminplan: http://www.alanames.org/de/itinerary.htm

Hier nachfolgend wollen wir eine Episode aus einem seiner Bücher wiedergeben.


Aus dem Buch „Geschichten der Liebe“ mit Kurzgeschichten. Hier: „19. Ein Tag des Feierns“. Von Alan Ames, © Miriam-Verlag, 79798 Jestetten, www.miriam-verlag.de

Jesus am 24. August 1997:

Eines Tages fragte Mich ein Mann: „Wird Gott alles und jedem vergeben?“ Ich sagte zu ihm: „In der Liebe Gottes ist vollkommene Vergebung, Vergebung für alle Sünden und für alle Menschen, wenn sie wahrhaft bereuen.“

„Wie kann das sein? Denn es wäre ungerecht gegenüber jenen, die ein gutes Leben geführt haben, zu sehen, wie den anderen, die kein gutes Leben geführt haben, vergeben wird und sie mit dem ewigen Leben im Himmel belohnt werden. Gewiß würde es das Opfer, nach Gottes Willen zu leben, nicht lohnend machen, wenn jene, die es nicht taten, in gleicher Weise belohnt würden“, fragte er nach.

„Im Hause Meines Vaters gibt es viele Wohnungen, und es gibt Raum für alle Menschen. Jene, die nach Gottes Willen gelebt haben, werden erkennen, daß ihr Lohn mehr ist, als sie sich je hätten vorstellen können, und in ihrer Freude und Liebe zu Gott werden sie wollen, daß alle Anteil an dem bekommen, was sie haben. Wenn sie das nicht wollten, wären sie nicht im Himmel, denn im Himmel gibt es keine Selbstsucht, keinen Neid, keine Eifersucht, nur den Wunsch, die Liebe des Vaters mit der ganzen Menschheit zu teilen“, entgegnete Ich.

„Aber das bedeutet, daß man in diesem Leben sündigen und im letzten Augenblick bereuen und dann den Lohn empfangen kann, den die Guten empfangen. Warum sollte man also gut sein?“ fragte er.

„Wenn du ein Leben der Sünde führst, bekommst du vielleicht nicht die Gelegenheit zu bereuen, da dein letzter Augenblick kommen könnte, bevor du es erkennst. Wenn du ein Leben der Sünde führst und sagst: ,Ich werde bereuen bevor ich sterbe‘, dann ist dies keine Reue, denn wahre Reue kommt aus deinem Herzen, und dann ist es ein Herz, das nicht mehr sündigen will. Gott weiß, wer wahrhaft bereut und wer nicht, und Gott ist es, der alle Menschen richtet und ihnen den Lohn gibt, den sie verdienen.

Ich sage dir, jedesmal, wenn ein Sünder bereut, ist es ein Tag des Feierns … ein Feiern, das ausdrückt, daß eine weitere Seele gerettet ist und in den Himmel kommt. Es ist jedoch ein Tag der Trauer, wenn ein guter Mensch zu sündigen beginnt im Glauben, er werde bereuen können und gerettet werden, denn dies ist ein Tag, an dem eine Seele verloren geht“, sagte Ich sanft zu ihm.

Er dachte einen Augenblick nach und sagte: „Du hast recht, denn wie könnte ein guter Mensch jemandem die Rettung verweigern, und wie könnte ein guter Mensch glauben, er könne sündigen und müsse keinen Preis dafür bezahlen. Denn wenn er so dächte, wäre er überhaupt kein guter Mensch.“

Mein Freund, dein Herz ist voller Weisheit. Lebe danach, und du wirst Gott nahe leben“, bemerkte Ich, als Ich das Gute in ihm und den Frieden sah, der ihm mit seinem neuen Verständnis dessen zuteil geworden war, wie die Guten sein sollten – ein Verständnis, das alle suchen sollten, die beteuern, Gott zu lieben.

Lukas 1 , 50-51: Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. Er vollbringt mit Seinem Arm machtvolle volle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.

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