2020-11-11 | St. Martin

Martinsumzüge sind im Westen der deutschen Republik ein gut gepflegter Brauch – wenn nicht gerade Corona regiert. Dabei gehen speziell Kinder mit bunten Laternen mit im Zug. Höhepunkt ist meist ein Martinsfeuer, das zu dieser Jahreszeit meist schön wärmt. Beeindruckt hat mich als Kind immer der Mann hoch zu Roß in römischer Uniform. Er hatte so etwas Starkes, Entschlossenes, Kämpferisches und Mutiges an sich.

Vielen Christen bekannt ist die Überlieferung, dass der Soldat Martin (*316, +397 n.Chr.) seinen Mantel mit einem Bettler teilte. Christus soll im Martins Traum zu seinen Engeln gesagt haben: „Martin, der erst auf dem Weg zur Taufe ist, hat mich mit diesem Mantel bekleidet.“
So berichtet Kathpedia: http://www.kathpedia.com/index.php?title=Martin_von_Tours

Weniger bekannt ist sein späterer Eifer als Bischof:
„Gegen seinen Willen wurde Martin zum Bischof von Tours (Frankreich) ernannt. Dreißig Jahre lang hatte er dieses Amt inne und er verstand seinen Auftrag als Vorsteher einer Diözese vor allem darin, allen Leuten das Evangelium zu bringen und das Heidentum zu vernichten.“ Quelle wie oben.

Demnach war St. Martin nicht nur der Caritas verpflichtet, sondern vor allem der Evangelisierung in seiner Diözese Tours. Immerhin hatte die Christenverfolgung im Römischen Reich erst 311 n.Chr. mit dem Toleranzedikt von Nikomedia geendet und seine Generation wuchs erstmals ohne Verfolgung auf. Aber zu der Zeit war die Mehrheit der Bevölkerung noch nicht christlich. Heute ist die Situation wieder ganz ähnlich wie damals und eine Neuevangelisierung ist sehr nötig. Möchten Sie dabei mithelfen? Gern! Nehmen Sie dazu Kontakt auf mit „Christus in die Mitte!

Hier noch einige Überlieferungen aus dem Leben des Hl. Martin:
https://www.martin-von-tours.de/de/legenden/

Foto: A.Vogg, Jahreskrippe Gemeinde Maria vom guten Rat, München-Schwabing

Dieser Beitrag wurde unter Evangelisation, Heilige abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.