2021-01-11 | Valtorta: Jesus im Herbst vor Karfreitag

Der Originaltitel des Kapitels 542 lautet: „Jesus im Lager der Galiläer mit seinen Apostelvettern„. Es spielt um Jerusalem nach den Laubhüttenfest im Herbst vor Karfreitag. Das schöne an Maria Valtortas Visionen über den „Gottmenschen“ Jesus ist die sehr detaillierte Beschreibung der Umstände wie auch der Menschen und Charaktäre, denen Jesus im Laufe seines irdischen Lebens begegnet.

Das Laubhüttenfest neigt sich dem Ende und das Wetter hat sich verschlechtert. Es ist kühl und regnerisch geworden. Etliche Familien sind schon abgereist von Jerusalem zurück nach Galiläa. Da kommt Jesus in das sich im Aufbruch befindliche Lager. Besonders freut er sich über die Kinder, die noch da sind. Über sie spricht er Ähnliches aus, was er auch an anderer Stelle schon über Kinder gesagt hat:

Wer dieses Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat.

Lukas 9,48

Als Jesus sagt, dass er erst nach Ostern wieder in Galiläa sein wird [Anm.: als Auferstandener], sind seine Landsleute traurig, doch Er tröstet sie:

«Habt keine Sorge. Eher wird die Sonne aufhören zu leuchten, als dass Jesus den vergisst, der auf ihn hofft.»

Aus Maria Valtorta, Der Gottmensch, Kapitel 542

Ein Kind erkennt im Jünger Judas Iskariot einen bösen Menschen und es fragt Jesus unvermittelt: „hast du ihn noch immer bei dir, diesen Bösewicht?“ Als das Kind nicht locker läßt antwortet im Jesus:

«Nun gut, dann musst du etwas tun, nämlich beten, damit er gut wird, wenn er dir wirklich böse zu sein scheint. Du musst sein Engel sein. Wirst du das tun? Wenn er sich dann bessert, werde ich mich sehr darüber freuen. Wenn du also für ihn betest, betest du darum, dass ich glücklich werde.»

Aus Maria Valtorta, Der Gottmensch, Kapitel 542

Im weiteren Verlauf diskutiert Jesus mit Judas und Jakobus des Alphäus darüber, wie man mit schwierigen Menschen umgehen soll und mit Niederlagen bei Auseinandersetzungen. Dazu rät Jesus:

Ebenso sage ich euch, zählt nicht die Niederlagen, sondern die Siege. Preisen wir den Herrn für sie! Es geht kein Monat vorüber, ohne dass einige Erfolge zu verzeichnen sind … Das muss sich der Diener Gottes vor Augen halten und darüber im Herrn jubeln, ohne in Zorn zu geraten wie die Weltleute, wenn ihnen einer ihrer armseligen Siege verloren geht.

Aus Maria Valtorta, Der Gottmensch, Kapitel 542

Dann kommt ein junger Levit aus dem Tempel, um sich Jesus anzuschließen. Als er wieder geht sagt Jesus:

«Seht ihr? So ist das Leben der Arbeiter des Herrn. Vor einem Jahr ist der Same in sein Herz gefallen. Es schien kein Sieg zu sein, denn er kam nicht sofort zu uns. Ein Jahr später, seht, da kommt er, um die Worte zu bestätigen, die ich kurz zuvor gesagt habe. Ein Sieg. Ist es nicht dies, was den Tag schön für uns macht?»

Aus Maria Valtorta, Der Gottmensch, Kapitel 542

Lesen Sie hier nun die ganze Episode selbst:
https://www.parvis.ch/de/maria-heute/maria-heute-586/jesus-im-lager-der-galilaeer-mit-seinen-apostelvettern

Das ganze visionäre Werk „Der Gottmensch“ von Maria Valtorta in deutsch ist bestellbar beim Parvis-Verlag.

Titelbild: Dankbar entnommen aus https://freebibleimages.org/

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