2021-02-06 | Befreiung erlangen

Teil-3 nach Gibt es Dämonen? & Ein Exorzist berichtet: Was tun, wenn ich raus will aus Okkultismus, Esoterik, Pornographie, Haß oder Drogen und ich das Gefühl habe, fremdbestimmt zu sein?

Zuerst einmal muß ich den vielleicht schwachen Willen aufbringen, mich von diesen Bindungen lösen zu wollen. Dazu gehört, jede Gelegenheit zu meiden, die mich wieder in Verbindung zu diesen Quellen der Abhängigkeit bringt. Dazu kann Hilfe von guten Freunden erforderlich werden. Im Fall von Drogen ist definitiv ärztliche Hilfe geboten. Wenn kein eigenes Fehlverhalten Anlaß war und dennoch ein Gefühl der Fremdbestimmung vorliegt, kann auch eine ärztliche Abklärung hilfreich sein.

Bin ich aber gefangen durch z.B. obige Praktiken, dann sollte ich alle Gnadenmittel der kath. Kirche nutzen, insbesondere die Sakramente der Hl. Beichte und der Hl. Eucharistie. Wichtig ist zunächst alles in einer ausführlichen (Lebens-)Beichte vor das Tribunal der Barmherzigkeit Gottes zu legen. Die Beichte sollte ab dann regelmäßig – mindestens monatlich – erfolgen. Der Kommunionempfang so oft wie möglich (max. 2x täglich). Dann sollte ich Gott Zeit im Gebet widmen. Das tägliche Beten des Rosenkranzes hat starke befreiende Wirkung. In Medjugorje wird täglich der Psalter gebetet (3 Rosenkränze). Darüber hinaus eignen sich tgl. Befreiungsgebete. Einige finden Sie hier: http://www.exorzismus.net/Gebete3.htm, weitere unten. Auch das tgl. Lesen der Hl. Schrift ist hilfreich, denn das Wort is lebendig, es ist Jesus selbst. Weiterhin sind Sakramentalien im Haus wie gesegnete Kreuze, Weihwasser, Skapulier etc. wirklich Hilfsmittel. Gut ist es auch, Mitglied eines Gebetskreises zu werden, der für mich betet, in dem ich aber auch für andere bete! Werke der Wiedergutmachung und der Caritas sind weiterhin empfehlenswert. Alle diese Mittel wirken nicht „über Nacht“. D.h. es bedarf einer längeren Therapiezeit – also Geduld, Beharrlichkeit und Gottvertrauen!

Wenn obige Mittel keine Linderung bzw. Besserungen bringen, wäre ein hilfesuchendes Gespäch mit dem Ortspfarrer angebracht. Bei Unverständnis kann man sich weiter an den Ortsbischof wenden. Dieser sollte einen beauftragten Priester vermitteln, der die eigene Lage im Detail kritisch prüft und wenn nötig ggf. Mittel wie den Exorzismus anwendet. Wird mir auf diesem Weg keine Hilfe zuteil, kann ich mich z.B. an den Betreiber der Seite exorzismus.net um Rat wenden. Auch einige Gemeinschaften wie die CE vermitteln Hilfe, siehe unten.

Eine Gebetssammlung finden Sie hier, sowie auch Gebete zur Reue und Buße hier.

Hilfe bei dämonischer Bedrängung (Auswahl):


Wenn euch also der Sohn befreit,
dann seid ihr wirklich frei.

Joh 8,36

Teil-1: Gibt es Dämonen?
Teil-2: Ein Exorzist berichtet

Titelfoto by Mohamed Nohassi on Unsplash

Dieser Beitrag wurde unter Befreiung, Das Böse abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.