2021-08-01 | Festtag für Gottvater

Die katholische Kirche kennt einige Hochfeste im Kirchenjahr, dazu zählen insbesondere Ostern, Weihnachten und Pfingsten. Nur Gottvater hat noch keinen eigenen Festtag.

In einer Privatoffenbarung an die Ordensmutter Eugenia gab Gottvater 1932 seine Wünsche kund:

Um kennengelernt, geliebt und mit einem besonderen Kult verehrt zu werden, verlange ich nichts außergewöhnliches. Ich wünsche nur folgendes:
(1.) Daß ein Tag, oder wenigstens ein Sonntag mir geweiht werde, damit ich mit dem Namen Vater der gesamten Menschheit auf ganz besondere Weise geehrt sei Für dieses Fest soll eine eigene Heilige Messe und ein eigener Festtag abgehalten werden. Es ist nicht schwer, die entsprechenden Texte in der Heiligen Schrift zu finden. Wenn ihr mir diese besondere Verehrung an einem Sonntag erweisen wollt, so wähle ich den ersten Sonntag im August, wenn ihr einen Wochentag nehmt, bevorzuge ich den 7. des gleichen Monats.

Quelle: „Der Vater spricht zu seinen Kindern“, 1. Heft, Teil 2, 1. Juli 1932

In seiner Botchaft an Mutter Eugenia verdeutlichte Gottvater seine Liebe und Barmherzigkeit zu den Menschen anhand eines Beispiels:

Nun, es stirbt zum Beispiel eine Seele plötzlich und unvorbereitet: Diese Seele war für mich immer wie der verlorene Sohn… (Aufzeichnung der Mutter Eugenia: „Ich sah, wie sich dieses Beispiel vollendete, genauso, wie es unser Vater sagt und ich es niederschreibe“). Ich überhäufte sie mit Wohltaten und sie vergeudeten sie alle. diese unentgeltlichen Geschenke ihres so überaus milden Vaters, mehr noch, sie beleidigte mich grob. Ich wartete auf sie, ich folgte ihr überall hin, ich tat ihr weitere Gefälligkeiten und schenkte ihr Gesundheit und Güter, die ich ihr durch ihre Arbeit einbringen ließ, daß sie sie im Überfluß hatte. Manchmal verschaffte ihr meine Vorsehung noch mehr Reichtum. Sie lebte also im Überfluß, doch ihr Blick reichte nur bis zum traurigen Schimmer ihrer Laster und ihr ganzes Leben war ein einziges Netz von Fehlern, denn die Todsünde war ihr zur Gewohnheit geworden. Doch meine Liebe ermüdete nie. Ich folgte ihr gleichermaßen, ich liebte sie, und vor allem war ich trotz der Ablehnung, die sie mir entgegenbrachte , zufrieden, geduldig neben ihr leben zu können, in der Hoffnung, daß sie meine Liebe vielleicht eines Tages erhören und sie zu mir, ihrem Vater und Erlöser zurückkommen würde. Schließlich näherte sich ihr letzter Tag: Ich sandte ihr eine Krankheit in der Hoffnung, sie könne sich sammeln und zu mir, ihrem Vater zurückkehren. Doch die Zeit verging und mein armer Sohn stand mit 74 Jahren vor seiner letzten Sunde. Ich blieb immer noch bei ihm, wie immer: Ich sprach zu ihm mit mehr Güte denn je. Ich gab nicht auf, ich rief meine Auserwählten, die für ihn beten sollten, auf daß er um Vergebung bitte, die ich ihm anbot… An diesem Punkt angelangt, öffnete er vor seinem letzten Atemzug die Augen und erkannte seine Fehler; er erkannte, wie weit er sich vom wahren Weg, dem Weg, der zu mir führt, entfernt hatte. Er kam zu sich und sagte zu mir mit wehmütiger Stimme, die keiner der Anwesenden hören konnte:
>Mein Gott, jetzt erkenne ich, wie groß Eure Liebe zu mir war und ich habe Euch immerfort beleidigt, indem ich ein so schlechtes Leben führte. Niemals habe ich an Euch gedacht, meinen Vater und Erlöser. Nun, Ihr seht alles und ich bitte Euch um Vergebung für all das Böse, was Ihr in mir seht und was auch ich in meiner Verwirrung nun erkenne, mein Vater und Erlöser, vergebt mir, ich liebe Euch!<
Er starb im selben Moment und hier steht er nun vor mir. Ich richte über ihn mit der Liebe eines Vater, denn Vater hatte er mich genannt und nun ist er gerettet. Er wird einige Zeit an einem Ort der Sühne verweilen müssen und danach wird er glücklich sein bis in alle Ewigkeit. Und mir, dem es während seines Lebens Freude machte zu hoffen, ihn durch seine Reue erlösen zu können, mir gefällt es umso mehr, nun gemeinsam mit meinem himmlischen Hofstaat meinen Wunsch erfüllt zu sehen und für alle Ewigkeit sein Vater zu sein. Wie sehr finde ich mein Glück in den Seelen, die in Gerechtigkeit und heiligmachender Gnade leben, wie glücklich macht es mich, in ihnen zu wohnen. Ich schenke mich ihnen. Ich übertrage ihnen die Ausübung Meiner Kraft und in Meiner Liebe finden sie die Vorwegnahme des Paradieses in mir, ihrem Vater und Erlöser!“

Quelle: „Der Vater spricht zu seinen Kindern“, 1. Heft, Teil 3, 1. Juli 1932

Auch in diesem Jahr gibt es an einigen Orten der Welt bereis spezielle Gottesdienste zu Ehren von Gottvater, 2 in (Süd-)Deutschland und z.B. einer in der Region Sydney/Australien, siehe:
https://www.fatherspeaks.net/news_de.htm

Wenn Sie Gottvater auch einen Ehrentag schenken wollen, dann gedenken Sie doch am 1. oder 7. Augst besonders Ihrem göttlichen Vater, z.B. durch Aufsuchen einer Hl. Messe. Und beten Sie dabei das Vaterunser mal ganz bewußt: VATER unser, der Du bist im Himmel, …

Die ganze Privatoffenbarung „Der Vater spricht zu seinen Kindern“ können Sie z.B. hier nachlesen: https://www.fatherspeaks.net/eugenia_intro_de.htm

Foto: A.Vogg, Medjugorje, Erscheinungsberg, Statio-5, freudenreicher Rosenkranz

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