2021-12-07 | Initiative Deutschland betet

Ab dem Mi., 8. Dezember startet überall in Deutschland das öffentliche Rosenkranzgebet. Es findet dann jeden Mittwoch um 18 Uhr statt.
Wir wollen uns dabei auch im Gebet mit dem leidenden Österreich vereinen.
Link zur Initiative: https://www.deutschland-betet-rosenkranz.de/
Und auf Telegram: https://t.me/deutschlandbetet

In Aachen beten wir am 08.12. ab 18 Uhr am Roskapellchen (Ecke Stromgasse/Mühlenberg, 52064 Aachen) unweit von St. Jakob.

Die Kirche feiert am 8. Dezember das Fest Immaculata Conceptio – das Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria.

Die unbefleckte Empfängnis ist ein Dogma. Papst Pius IX. verkündete am 8. Dezember 1854 in der Bulle „Ineffabilis Deus“ (der unbegreifliche Gott) als von Gott geoffenbarte und darum von allen Gläubigen fest und standhaft zu glaubende Lehre: „Die seligste Jungfrau Maria wurde im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch ein einzigartiges Gnadengeschenk und Vorrecht des allmächtigen Gottes im Hinblick auf die Verdienste Christi Jesu, des Erlösers des Menschengeschlechtes, rein von jedem Makel der Erbschuld bewahrt.“ D 1641. VgI. die Enzyklika „Fulgens corona“ (1953) Pius XII.

In den Visionen der Anna Katharina Emmerich aus Dülmen über Szenen aus der Bibel inklusive dem irdischen Leben des Gottmenschen Jesus sah sie auch die unbefleckte Empfängnis Mariä. Nachfolgend ihre Vision davon:

Die heilige und unbefleckte Empfängnis Mariä

(…) Hernach wurde Joachim von den Priestern an die Türe des unterirdischen Ganges geführt, welcher unter dem Tempel und unter der goldenen Pforte sich hinzog. Es war dies ein eigener Weg, in den man unter gewissen Umständen zur Reinigung, zur Versöhnung und Lossprechung geführt wurde. Die Priester verliessen unter der Türe den Joachim, der allein in dem anfangs engen, dann sich erweiternden Gang voranging, der unmerklich abwärts führte. Es standen gewundene Säulen wie Bäume und Weinstöcke darin und es schimmerten die goldenen und grünen Verzierungen der Wände in einem rötlichen Licht, das von oben einfiel. Joachim war ein Dritteil des Weges gewandelt, als Anna ihm an einer Stelle entgegenkam, wo in der Mitte des Ganges unter der goldenen Pforte eine Säule, wie ein Palmbaum mit niederhängenden Blättern und Früchten stand. Anna war vom Priester, dem sie mit ihrer Magd die 0pfertauben in Körben gebracht und eröffnet hatte, was der Engel ihr gesagt, durch einen Eingang auf der anderen Seite in den unterirdischen Weg geführt worden. Auch von einigen Frauen, unter denen die Prophetin Hanna, war sie mit dem Priester dahin begleitet worden.

Ich sah, dass Joachim und Anna in Entzückung sich umarmten. Sie waren von einer unzählbaren Menge von Engeln umgeben, welche mit einem leuchtenden Turme, wie aus Bildern der lauretanischen Litanei, über sie niederschwebten. Es verschwand der Turm zwischen Joachim und Anna, und beide waren von Glanz und grosser Glorie umgeben. Ich sah zugleich, dass der Himmel über ihnen sich auftat, und sah die Freude der Engel und der heiligen Dreifaltigkeit und den Bezug derselben auf die Empfängnis Mariä. Beide waren in einem übernatürlichen Zustand. Als sie sich umarmten und der Glanz sie umgab, erfuhr ich, dass dieses die Empfängnis Mariä sei und zugleich, Maria sei empfangen, wie die Empfängnis ohne Sündenfall geschehen sein würde.

Joachim und Anna wandelten hierauf Gott lobend bis zum Ausgang. Sie kamen unter einem hohen Bogen, wie in einer Kapelle, wo viele Lichter brannten, wieder heraus. Sie wurden hier von Priestern empfangen, die sie hinweggeleiteten. Im Tempel war alles geöffnet und mit Laub- und Fruchtgewinden geziert. Der Gottesdienst war unter freiem Himmel. An einem Ort waren acht freistehende Säulen, über welche Laubgewinde gezogen waren. (…)

Emmerick Visionen, Immaculata-Verlag, CH-6015 Reussbühl/Luzern (1970)
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