2022-04-20 | Film: Das Wunder von Lourdes

Lourdes in Südfrankreich gehört zu den bekanntesten Erscheinungsorten der Gottesmutter. Die Seherin dort heißt Bernadette Soubirous, die als Jugendliche die Erscheinungen hatte. Der Pilgerort dort berichtet kurz über das Leben der Heiligen:
https://www.lourdes-france.org/de/bernadette-soubirous/

Hier stellen wir einen Film aus 1988 vor über die Ereignisse damals in dem kleinen Bergdorf:

„Am 11. Februar 1858 hatte Bernadette Soubirous in der Grotte Massabielle eine Vision. Sie sah eine schöne Frau, die sie aus Bewunderung und Ehrfurcht „Dame“ nannte und welche ihr gebot, über der Grotte eine Kirche errichten zu lassen und Prozessionen an dieser Stelle abzuhalten (Erscheinung vom 2. März 1858). Bis zum 16. Juli des Jahres erschien ihr die „Dame“, die sich bei der Erscheinung am 25. März 1858 mit den Worten „Ich bin die Unbefleckte Empfängnis“ als Jungfrau Maria bei Bernadette Soubirous vorstellte, weitere 17 Mal. (…)“

Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php?title=Bernadette_Soubirous

Die Hauptbotschaften der Gottesmutter in Lourdes sind:

  • Betet den Rosenkranz (1. Erscheinung am 11.02.1858)
  • Tut Buße (8. Erscheinung, 24.02.)
  • Pilgert nach Lourdes in Prozessionen (13. Erscheinung, 02.03.)
  • Maria nennt ihren Namen: „Ich bin die Unbefleckte Empfängnis“ (16. Erscheinung, 25.03.). Damit bestätigt sie das Dogma immaculata conceptio 4 Jahre zuvor:

„Die unbefleckte Empfängnis Mariens (lateinisch immaculata conceptio) ist ein 1854 verkündetes Dogma der römisch-katholischen Kirche, nach dem die Gottesmutter Maria vor jedem Makel der Erbsünde bewahrt wurde. Damit habe Gott Maria vom ersten Augenblick ihres Daseins an vor der Sünde bewahrt, weil sie die Mutter Gottes werden sollte.“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Unbefleckte_Empf%C3%A4ngnis

Alle Erscheinungen im Überblick:
https://www.lourdes-france.org/de/erscheinungen/

Hier nun der Film:

Filmographie:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bernadette_%E2%80%93_Das_Wunder_von_Lourdes

Neviges-Hardenberg (15 km südlich von Essen)

Als die älteste Wallfahrt zur Immaculata nördlich der Alpen gilt jene zum Marienwallfahrtsort Neviges im Bergischen Land. Sie begann genau am 25.10.1681 mit der Dankwallfahrt eines Fürstbischofs. Geschehen war Folgendes: Der Franziskanerpater Antonius Schirley aus dem Franziskanerkloster Dorsten verehrte Maria in Form der damals noch weithin unbekannten „Unbefleckten Empfängnis“. Während einer Andacht im September 1680 hörte er eine Stimme sagen:
„Bring mich nach dem Hardenberg, da will ich verehrt sein. Innerhalb anderthalb Jahres Zeit wird ein großer Fürst tödlich krank werden und nicht genesen, er tue dann ein Gelübdt nach dem Hardenberg und der soll mir allda das Kloster bauen. Du sollst meine Novene anfangen, das ist, du sollst 9 Samstage die Heilige Mess lesen zur Danksagung meiner unbefleckten Empfängnis“.
1737 verlieh Papst Clemens XII allen Pilgern zur „Unbefleckten Empfängnis in Neviges-Hardenberg“ einen vollkommenen Ablaß.
Einer der Höhepunkte inden letzten Jahrzehnten war am 2.9.1978 die Wallfahrt aller polnischen Bischöfe nach Neviges. Unter ihnen befand sich auch Kardinal Karol Józef Wojtyła, der 23 Tage später zum Papst gewählt wurde.

Quelle: O.Hierzenberger, O. Nedomansky: Erscheinungen und Botschaften der Gottesmutter Maria, Weltbild-Verlag 2008

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