2022-04-24 | Barmherzigkeitssonntag

„Der Barmherzigkeitssonntag ist am Sonntag nach Ostern oder der 2. Sonntag der Osterzeit. Als liturgisches Fest, wurde es am 30. April 2000 von PapstJohannes Paul II. in der Predigt bei der Heiligsprechung von Sr. Faustyna Kowalska für die ganze Katholische Kirche festgelegt. Der Tag ist dazu bestimmt, der Gnadengaben der göttlichen Barmherzigkeit mit besonderer Verehrung zu gedenken. Dieser Sonntag ist ebenso der sogenannte Weiße Sonntag.“

Quelle: http://www.kathpedia.com/index.php?title=Barmherzigkeitssonntag

Über das Tagebuch und das Apostolat von Sr. Faustyna wird z.B. hier berichtet:
https://www.fatherspeaks.net/faustyna_intro_de.htm

Im Raum Aachen wird besonders in Moresnet der Barmherzigkeissonntag feierlich begangen:

10.30 h – Eucharistiefeier mit Sakramentalem Segen / Zelebrant: Rektor em. Heinz Wey
11.30 h – Aussetzung des Allerheiligsten, stille eucharistische Anbetung
11.30 h – 13 h + 14.00 h – 15.50 h – Gelegenheit zum Sakrament der Versöhnung
15.00 h – Stunde der Göttlichen Barmherzigkeit: Anbetung mit
Texten der Hl. Faustyna, Rosenkranz der Göttlichen Barmherzigkeit
gestaltet von den „Medjugorje-Gebetsgruppen und -Freunden“
Abschluss mit Sakramentalem Segen.

Hier eine Impression aus der Zeit der Anbetung:

Foto: A.Vogg, Wallfahrtskirche Moresnet, Belgien

Aus dem Tagebuch der Sr. Faustyna

Worte Jesu an die Heilige Faustyna über die Stunde der Göttlichen Barmherzigkeit

„Ich erinnere dich daran, Meine Tochter, dass du, so oft du die Uhr die dritte Stunde schlagen hörst, dich ganz in Meine Barmherzig-keit versenkst, sie verherrlichst und sie preist. Rufe ihre Allmacht herab für die ganze Welt, besonders aber für die armen Sünder, denn jetzt steht sie für jede Seele weit geöffnet. In dieser Stunde kannst du alles für dich selbst und für andere erbitten. In dieser Stunde kam die Gnade für die ganze Welt. Barmherzigkeit besiegte die Gerechtigkeit. Meine Tochter, bemühe dich in dieser Stunde, den Kreuzweg abzuhalten. Wenn dir das aber nicht möglich ist, dann gehe für eine Weile in die Kapelle und verehre Mein Herz, das voller Barmherzigkeit im Allerheiligsten Altarsakrament verweilt. Falls dir auch das nicht möglich ist, versenke dich, wenn auch nur kurz, im Gebet, an dem Ort, wo du gerade bist.“
(TB 1572)
… „In dieser Stunde versage Ich nichts der Seele, die Mich durch Mein Leiden bittet.“
(TB 1320)

Worte Jesu an die Heilige Faustyna über den Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit

„Durch das Rosenkranzgebet erbittest du alles, wenn das, worum du bittest, mit Meinem Willen übereinstimmt.“ (1731)
„Seelen, die dieses Rosenkranzgebet beten, werden von meiner Barmherzigkeit im Leben umfangen und besonders in der Stunde des Todes.“ (754)
„Wer auch immer ihn beten wird, der erfährt in seiner Todesstunde Meine große Barmherzigkeit…“ (687)
Wenn dieses Gebet bei Sterbenden gebetet wird, besänftigt sich der Zorn Gottes, und unergründliche Barmherzigkeit umfängt die Seele… (811)
Meine Tochter, rege die Seelen an, das Rosenkranzgebet zur Barmherzigkeit zu beten, das Ich dir gegeben habe. Mir gefällt es, ihnen durch dieses Gebe alles zu schenken, worum sie Mich bitten. Die Seelen verstockter Sünder werde Ich mit Frieden erfüllen, wenn sie dieses Gebet beten werden, und die Stunde ihres Todes wird glücklich sein. Schreibe für die betrübten Seelen: Wenn die Seele die Schwere ihrer Sünden sieht … soll sie nicht verzweifeln, sondern sich mit Vertrauen in die Arme Meiner Barmherzigkeit werfen, wie ein Kind in die Arme seiner liebenden Mutter. Diese Seelen haben ein Vorzugsrecht auf Mein mitleidiges Herz, sie haben ein Vorrecht auf Meine Barmherzigkeit. Sage ihnen, dass keine einzige Seele, die Meine Barmherzigkeit anrief, enttäuscht oder beschämt worden ist. An einer Seele, die Meiner Güte vertraut, habe ich besonderes Wohlgefallen. Schreibe, wenn dieses Rosenkranzgebet zur Barmherzigkeit bei Sterbenden gebetet wird, werde ich zwischen Meinem Vater und dem Sterbenden nicht als gerechter Richter stehen, sondern als Barmherziger Erlöser. „ (1541)
„Die Priester werden (den Rosenkranz) den Sündern als letzten Rettungsanker reichen…“ (687)

Worte Jesu an die Heilige Faustyna über das Sakrament der Versöhnung

Heute sagte mir der Herr: „Tochter, wenn du zur heiligen Beichte kommst, zur Quelle Meiner Barmherzigkeit, fließt stets auf deine Seele Mein aus dem Herzen quellendes Blut und Wasser und veredelt deine Seele. Jedes Mal, wenn du zur heiligen Beichte gehst, tauche mit großem Vertrauen ganz in Meiner Barmherzigkeit unter, damit Ich über Deine Seele die Fülle Meiner Gnaden ergießen kann. Wenn du zur Beichte kommst, wisse, dass Ich selbst im Beichtstuhl auf dich warte. Ich verhülle Mich nur mit dem Priester, aber in der Seele wirke Ich selbst. Hier begegnet das Elend der Seele dem Gott der Barmherzigkeit. Sage den Seelen, dass sie aus dieser Quelle der Barmherzigkeit nur mit dem Gefäß des Vertrauens schöpfen können. Wenn ihr Vertrauen groß ist, ist Meine Freizügigkeit grenzenlos. Ströme Meiner Gnade überfluten demütige Seelen. Hochmütige sind immer in Armut und Elend, denn Meine Gnade wendet sich von ihnen ab, hin zu den demütigen Seelen.“ (1602)
Heute hörte ich die Worte: „Die Gnaden, die Ich dir erteile, sind nicht nur für dich, sondern auch für eine Vielzahl von Seelen… In deinem Herzen ist Mein ständiger Wohnsitz; trotz des Elends, das du bist, vereinige Ich Mich mit dir, nehme dir dein Elend weg und gebe dir Meine Barmherzigkeit. In jeder Seele vollbringe Ich das
Werk der Barmherzigkeit. Je größer der Sünder, desto größer sein Anrecht auf Meine Barmherzigkeit. Über jedem Werk Meiner Hände ist Meine Barmherzigkeit befestigt. Wer Meiner Barmherzigkeit vertraut, geht nicht verloren, denn alle seine Angelegenheiten sind die Meinen und seine Feinde zerschellen an Meinem Fußschemel.“ (723)

Worte Jesu an die Heilige Faustyna über den Empfang der Hl. Kommunion

Heute nach der heiligen Kommunion sagte mir Jesus, wie sehr Er wünschte, in die Herzen der Menschen zu kommen: „Ich will Mich mit den Seelen der Menschen vereinen; Meine Wonne ist es, mich mit Seelen zu vereinigen. Wisse, Meine Tochter, wenn Ich in der heiligen Kommunion ins Herz der Menschen komme, sind Meine Hände voller Gnaden, die ich den Seelen geben will. Aber sie beachten Mich nicht; sie lassen Mich allein und befassen sich mit etwas anderem. Es macht Mich traurig, dass die Seelen die Liebe nicht erkannt haben. Sie gehen mit Mir um, wie mit etwas Leblosem.“ (1385)
„Meine Barmherzigkeit ist größer als dein Elend und das Elend der ganzen Welt. Wer kann Meine Güte ermessen? Für dich bin Ich vom Himmel auf die Erde herabgekommen; für dich habe Ich Mich an das Kreuz schlagen lassen; für dich ließ Ich mit der Lanze Mein Heiligstes Herz öffnen und somit öffnete ich für dich die Quelle der
Barmherzigkeit. Komme und schöpfe mit dem Gefäß des Vertrauens Gnaden aus dieser Quelle. Ein demütiges Herz weise Ich niemals zurück. Dein Elend versank im Abgrund Meiner Barmherzigkeit. Weshalb solltest du um dein Elend mit Mir streiten? Komme Mir entgegen und gib Mir all deine Not und dein Elend und Ich werde dich mit Meinen Schätzen erfüllen… Schmiege dich an Meine Wunden und schöpfe aus der Quelle des Lebens alles, was dein Herz begehrt. Trinke üppig aus der Quelle des Lebens… Schaue den Glanz Meiner Barmherzigkeit und fürchte die Feinde deiner Erlösung nicht. Preise Meine Barmherzigkeit.“ (1485)

Worte Jesu an die Heilige Faustyna über die Anbetung Seiner Göttlichen Barmherzigkeit

Als ich zur Anbetung kam, hörte ich die Worte: „Meine geliebte Tochter, schreibe die Worte: Mein Herz hat heute in diesem Kloster Rast gefunden. Künde der Welt von Meiner Barmherzigkeit, von Meiner Liebe.
Die Strahlen der Barmherzigkeit brennen Mich; Ich will sie über die Seelen der Menschen ergießen. O welchen Schmerz bereiten sie Mir, wenn sie die Annahme verweigern.
Meine Tochter, tue, was in deiner Macht steht, um die Anbetung Meiner Barmherzigkeit auszubreiten. Was dir fehlt, werde Ich ergänzen. Sage der leidenden Menschheit, sie möge sich an Mein barmherziges Herz schmiegen, und Ich will sie mit Frieden erfüllen.
Sage, Meine Tochter, dass Ich ganz Liebe und Barmherzigkeit bin. Wenn sich Mir eine Seele mit Vertrauen naht, erfülle Ich sie mit so gewaltiger Gnade, dass sie diese Gnade in sich selbst nicht fassen kann und sie auf andere Seelen ausstrahlen wird. (1074)
Seelen, die den Ruhm Meiner Barmherzigkeit verbreiten, beschütze Ich ihr Leben lang wie eine zärtliche Mutter ihren Säugling beschützt, und in der Stunde des Todes werde Ich ihnen nicht Richter, sondern barmherziger Erlöser sein. In dieser letzten Stunde hat die Seele nichts zu ihrer eigenen Verteidigung als Meine Barmherzigkeit. Glücklich die Seele, die sich im Leben in die Quelle der Barmherzigkeit versenkte, denn die Gerechtigkeit wird sie nicht erreichen. (1075)
Schreibe: Alles, was existiert, ist im Innern Meiner Barmherzigkeit tiefer verborgen, als das Kind im Schoße der Mutter. Wie schmerzhaft werde Ich durch Zweifel an Meiner Güte verwundet. Am schmerzlichsten verletzen Mich Sünden des Misstrauens.“ (1076)

Worte Jesu an die Heilige Faustyna zum Bild des Barmherzigen Jesus

Schwester Faustyna schreibt: Am Abend, als ich in der Zelle war, erblickte ich Jesus, den Herrn, in einem weißen Gewand. Eine Hand war zum Segnen erhoben, die andere berührte das Gewand auf der Brust. Von der Öffnung des Gewandes an der Brust gingen
zwei große Strahlen aus, ein roter und ein blasser. Schweigend betrachtete ich den Herrn; meine Seele war von Furcht, aber auch von großer Freude durchdrungen. Nach einer Weile sagte Jesus zu mir: „Male ein Bild, nach dem, das du siehst, mit der Unterschrift: ‚Jesus, ich vertraue auf Dich!‘ Ich wünsche, dass dieses Bild verehrt wird, zuerst in eurer Kapelle, dann auf der ganzen Welt.“ (47)
Ich verspreche, dass jene Seele, die dieses Bild verehrt, nicht verlorengeht. Ich verspreche auch, hier schon auf Erden, den Sieg über Feinde, besonders in der Stunde des Todes. Ich selbst werde sie verteidigen wie meine Ehre.“ (48)
Später erhält Faustyna von Jesus eine Erklärung des Bildes, sie schreibt: Während meines Gebetes hörte ich innerlich die Worte: „Die zwei Strahlen bedeuten Blut und Wasser. Der blasse Strahl bedeutet Wasser, das die Seelen rechtfertigt, der rote Strahl bedeutet Blut, welches das Leben der Seelen ist… Diese zwei Strahlen drangen aus den Tiefen Meiner Barmherzigkeit, damals, als Mein sterbendes Herz am Kreuz mit der Lanze geöffnet wurde. Diese Strahlen schützen die Seelen vor dem Zorn Meines Vaters. Glücklich, wer in ihrem Schatten leben wird, denn der gerechte Arm Gottes wird ihn nicht erreichen.“ (299)
Heute sagte Jesus zu mir: „Ich möchte, dass du Meine Liebe, in der Mein Herz zu den Seelen entflammt ist, tiefer kennenlernst. Du wirst das verstehen, wenn du Mein Leiden betrachtest. Rufe Meine Barmherzigkeit für die Sünder an. Mich verlangt es nach ihrer Erlösung. Wenn du für einen Sünder folgendes Gebet mit zerknirschtem Herzen und im Glauben verrichtest, schenke Ich ihm die Gnade der Umkehr. Das Gebet ist: (186)
O Blut und Wasser, aus dem Herzen Jesu als Quelle der Barmherzigkeit für uns entströmt, – ich vertraue auf Dich.“ (187)

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