Christliche Veranstaltungen

Eine Sammlung von Ankündigungen christlicher Veranstaltungen, regional wie überregional, finden Sie auf dieser Seite: hier.
Nachfolgend nun Aktuelles. Veranstaltungen, die Mitglieder unserer Gebetsgruppe besuchen sind mit *** markiert. Auf Anfrage haben Sie ggf. die Möglichkeit, mitzufahren.

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2023-02-05 | Herz-Mariä-Sühnesamstag

Worum geht es bei diesen Herz-Mariä-Sühnesamstagen? Sie gehen zurück auf eine Botschaft Mariens in Fatima:

„Ihr habt die Hölle gesehen, auf welche die armen Sünder zugehen. Um sie zu retten, will der Herr die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen in der Welt einführen. Wenn man das tut, was ich euch sage, werden viele Seelen gerettet und der Friede wird kommen“

Quelle [3]

Konkret wünschte sich Maria Sühne-Samstage [1]:

„Ich verspreche all jenen in der Todesstunde mit allen Gnaden, die für das Heil ihrer Seelen notwendig sind, beizustehen die fünf Monate lang

  • jeweils am ersten Samstag des Monats:
  • beichten
  • die heilige Kommunion empfangen
  • den Rosenkranz beten und
  • mir während 15 Minuten durch Betrachtung der 15 Rosenkranzgeheimnisse Gesellschaft leisten
  • in der Absicht, mir dadurch Sühne zu leisten.“

Dieses Versprechen machte Unsere Liebe Frau von Fatima gegenüber Lucia, als sie ihr – damals bereits Postulantin bei den Dorothea-Schwestern – am 10. Dezember 1925 mit dem Jesuskind erschien.
Maria hatte bereits 1917 in den Haupterscheinungen darauf hingewiesen: „Ich verspreche jedem, der diese Andacht annimmt, das ewige Heil.“

Das Versprechen des Ewigen Heils bedeutet Großes: Nämlich garantiert der Hölle zu entgehen.

[1] https://suehnesamstag.info/
[2] https://www.horeb.org/programm/drei-tage-schenken/herz-mariae-suehnesamstag/
[3] https://frauenkloster.li/index.php/publikationen.html


Gebete

Akt der Sühne zu Ehren der Unbefleckten Gottesmutter

Unbefleckte, immerwährende und ewig gebenedeite Jungfrau und Gottesmutter Maria, wir, deine Kinder, erscheinen vor dir, um dich zu loben, zu preisen und zu verehren, ganz besonders aber, um dir Genugtuung und Sühne zu leisten für die Schmähungen und Lästerungen, welche die Gottlosen gegen deinen heiligsten Namen und gegen deine erhabenen Gnadenvorzüge ausstoßen und verbreiten. Darum beteuern und versprechen wir dir:

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Veröffentlicht unter Admin, Maria, Sühne | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert für 2023-02-05 | Herz-Mariä-Sühnesamstag

2023-01-27 | Sievernich: Betet den Rosenkranz!

Die Botschaft von Jesus (als Prager Jesulein in Kindergestalt) am 28.12.2022 war ernst. Die Menschheit steht durch ihre Sünde und durch ihre Gottesferne am Abgrund. Aber Jesus zeigt uns Mittel zur Rettung auf. Vor allem empfiehlt er das tägliche Beten des Rosenkranzes:

„Wachet auf! Betet diese Gnadenperlen täglich. Durch das Rosenkranzgebet vieler betender Herzen werdet ihr eure Länder und die Menschen, die in ihnen leben, retten.“

Quelle: https://maria-die-makellose.de/botschaften/2022/2022_12_28.html

Nehmen wir Jesus und seine Warnungen ernst und beten wir täglich den Rosenkranz und leben wir ganz aus den Sakramenten, wie es auch die Jungfrau Maria in Medjugorje empfiehlt: Ihre 5 (Bau-)Steine zum Leben sind:

  • Rosenkranz (mit dem Herzen, täglich)
  • Eucharistie (täglich)
  • Bibel (Gottes Wort, täglich)
  • Fasten (1-2 x pro Woche)
  • Beichte (monatlich)

Nach der jüngsten Entscheidung des Westens (auch Deutschlands), weitere schwere Waffen an die Ukraine zu liefern, meldet sich Mutter Maria auch in Medjugorje warnend zu Wort:

Botschaft aus Medjugorje vom 25. Januar 2023
„Liebe Kinder! Betet mit mir um den Frieden, denn Satan will Krieg und Hass in den Herzen und Völkern. Deshalb betet, und opfert eure Tage dem Fasten und der Buße, damit Gott euch Frieden gibt. Die Zukunft steht am Scheideweg, weil der moderne Mensch Gott nicht will. Deshalb steuert die Menschheit auf ihr Verderben zu. Ihr, meine lieben Kinder, seid meine Hoffnung. Betet mit mir, damit sich das, was ich in Fatima und hier begonnen habe, verwirklicht. Betet und bezeugt den Frieden in eurer Umgebung und seid Menschen des Friedens. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.“

Quelle: https://www.medjugorje.de/botschaften/monats-botschaften/

Herzliche Einladung, die Eucharistischen Anbetungsmöglichkeiten in Aachen wahrzunehmen, z.B.:

Veröffentlicht unter Anbetung, Rosenkranz | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert für 2023-01-27 | Sievernich: Betet den Rosenkranz!

2023-01-22 | Reformgegner hoch aggressiv?

Am 18.01.23 (11:50 AM) veröffentlichte CNA Deutsch diesen Artikel:
Bischof Dieser zum Synodalen Weg: „Gegner einer Veränderung“ sind „hoch aggressiv“

Darin heißt es im ersten Abschnitt:

>Der Aachener Bischof warnte im Gespräch mit dem Kölner Domradio am Dienstag: „Die Gegner einer Veränderung sind lautstark und sie vernetzen sich. Sie sind in einer gewissen Weise auch hoch aggressiv.“<

Quelle: https://de.catholicnewsagency.com/story/bischof-dieser-zum-synodalen-weg-gegner-einer-veraenderung-sind-hoch-aggressiv-12423

Im Originalinterview bei Domradio wird Bischof Dieser so zitiert:

>Die Gegner einer Veränderung sind lautstark und sie vernetzen sich. Sie sind in einer gewissen Weise auch hoch aggressiv, indem immer die Botschaft gesendet wird: „Was ihr macht, ist von vornherein verboten, weil es die Kirche auf einen Irrweg führt. Ihr dürft in dieser Richtung nicht weiterdenken.“ Solche Botschaften halte ich für sehr verdächtig. Der Geist des Herrn schafft Freiheit und vor allem Angstlosigkeit!<

Quelle: https://www.domradio.de/artikel/bischof-dieser-und-laien-sprecherin-mock-sehen-reformchancen

Und es gibt sie doch, die rote Linie. Den aktuellen Katechismus mag man versuchen, umzuschreiben, und ihn dem Zeitgeist zu opfern. Aber die Bibel kann man ganz sicher nicht umschreiben. Ansonsten wird man zur Sekte.

Papst Benedikt XVI hat oft den Relativismus angeprangert, der absolute und ewige Wahrheiten relativiert. Im Verhör bei Pilatus sagt Jesus:

„Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.“
Pilatus sagte zu ihm: Was ist Wahrheit?

Joh 18, 37-38

Der Kommentar des Pilatus hätte auch von einem modernen, relativistischen Menschen stammen können: Solche Menschen können die Wahrheit nicht mehr erkennen. Scheinbar gibt es verschiedene Wahrheiten, die alle so wahr aussehen – In Wahrheit gibt es aber nur eine Wahrheit, Jesus:

Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.

Joh 14,6

Aber nehmen wir das Thema Homosexualität. Das hatten wir bereits in jenem Beitrag 2021 diskutiert:
https://gebetsgruppe.wordpress.com/2021/05/09/2021-0509-unterschied-zwischen-sunde-und-sunder/
Darin haben wir aufgezeigt, dass Jesus immer unterschied zwischen der Person des Sünders, dem er barmherzig begegnete und der Tat der Sünde, die er immer klar benannte und ablehnte. In der Bibel sind homosexuelle Praktiken unter dem Begriff Unzucht subsummiert. Im Neuen Testament kommt der Begriff in 29 Perikopen vor. Im Römerbrief des Paulus lesen wir beispielsweise:

24 Darum lieferte Gott sie durch die Begierden ihres Herzens der Unreinheit aus, sodass sie ihren Leib durch ihr eigenes Tun entehrten. 25 Sie vertauschten die Wahrheit Gottes mit der Lüge, sie beteten das Geschöpf an und verehrten es anstelle des Schöpfers – gepriesen ist er in Ewigkeit. Amen. 26 Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen; 27 ebenso gaben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer treiben mit Männern Unzucht und erhalten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung.

Römer 1, 24-27

Zu der Thematik schreibt CNA: „Konkret fordert der Synodale Weg etwa eine Kehrtwende in der biblisch begründeten und in der Lehre der Kirche stets verteidigten Ablehnung von homosexuellen Handlungen.“

Zu der Anzahl Geschlechter sagt uns übrigens die Bibel in Genesis 1, 27:

Gott erschuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes erschuf er ihn. Männlich und weiblich erschuf er sie.

Weitere Geschlechter hat Gott offenbar nicht erschaffen – zumindest, wenn die Bibel Grundlage unseres Glaubens ist.
Aber ich will hier gar nicht weitere, dem Zeitgeist geschuldete Ideen diskutieren.
Sondern eher fragen, was eigentlich die Aufgaben der Bischöfe sind.

Für die theologisch interessierten: Das II. Vatikanum legt in der Kirchenkonstitution Lumen gentium und den dieser Konstitution zugeordneten Texten Christus Dominus (Über das Bischofsamt) und Presbyterorum ordinis (Über Dienst und Leben der Priester) eine umfassende Weihetheologie im Kontext einer Communio-Ekklesiologie vor.

Kurz formuliert ist der Bischof im Wesentlichen: Künder und Hüter des katholischen Glaubens. Wie zuletzt aufgezeigt, sind die Apostel und deren Nachfolger – die Bischöfe – leitende Missionare, die dafür sorge tragen, dass der über Jahrhunderte überlieferte Glaube – basierend auf der Hl. Schrift und dem Katechismus – weitergetragen wird in die Gegenwart als Schatz auch für die Zukunft.

Demnach müßte jeder Bischof die Priorität aller Aktivitäten seines Bistums – noch vor der Verwaltung – auf die Glaubensvermittlung – die Evangelisation – legen. Zumal heute, da die weltlichen Vorstellungen den Christlichen nicht selten zuwider laufen. Und er müßte nach Wegen suchen, den Katechismus für den „modernen“ Menschen verständlich zu machen. Dabei muß ein Bischof das Rad nicht neu erfinden. Es gibt etliche gut etablierte Glaubenskurse – wie z.B. Alphakus oder Kathkurs – die in jeder Gemeinde etabliert werden können.

Nicht viele Bischöfe legen jedoch Schwerpunkte in der Glaubensvermittlung. Hier aber sei ein positives Beispiel aufgezeigt: https://neuevangelisierung-passau.de/

Aber zum Titel dieses Beitrags: Sind die Kritiker der Reformen (Synodaler Weg, etc.) tatsächlich „hoch agressiv“? Lange haben tiefreligiöse Katholiken kaum ihre Meinung zu diversen Änderungen in der deutschen Kirche kundgetan. Doch für viele ist jetzt eine rote Linie überschritten – z.B. bei Lithurgiemißbräuchen – und sie melden sich nun zu Wort bei ihrem Bischof, dem ersten Künder und Hüter des katholischen Glaubens. Ist das nicht legitim?

Ich denke, unser katholisch-christlicher Glaube ist ein solch großer Schatz der – ähnlich einem äußerlich verschmutzen Kristall – noch gar nicht annähernd gehoben ist: Legen wir die Schönheit des Glaubens frei, angefangen beim Bischof bis hin zum einfachen Christen und verkünden wir der Welt unseren rettenden Glauben: „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und Deine Auferstehung preisen wir, bist Du kommst in Herrlichkeit“ – so beten wir ja in der Hl. Messe. Tun wir es endlich auch!


Siehe auch folgende Beiträge:


Titelfoto von Philipp Pilz auf Unsplash
Kristallbild von Lisa Redfern auf Pixabay


Veröffentlicht unter Bischof, Evangelisation, Glaube | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert für 2023-01-22 | Reformgegner hoch aggressiv?

2023-01-18 | Gebetswoche für die Einheit der Christen

Motto: „Tut Gutes! Sucht das Recht!“ (Jes 1,17)

Die Gebetswoche für die Einheit der Christen ist jedes Jahr: 18. bis 25. Januar

Der zentrale Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen wird am Sonntag, 22. Januar 2023, 17.00 Uhr, im Gemeindezentrum der Freien evangelischen Gemeinde Frankfurt, Oeder Weg 6, 60318 Frankfurt am Main, gefeiert. Die ACK in Deutschland, die ACK Hessen-Rheinhessen und die ACK Frankfurt laden herzlich hierzu ein. An den Gottesdienst schließt sich ein Emfpang an.
Die Anzahl der Plätze beim Empfang ist begrenzt. Bitte melden Sie sich hier an.

Alle Infos: https://www.oekumene-ack.de/themen/geistliche-oekumene/gebetswoche/2023/

In Aachen startete vor 5 Jahren eine ökumenische Initiative: Worship.Connection. Die Gebetsform Lobpreis oder englisch Worship war das verbindende Element. Diese Gebetsform wird besonders von Freikirchen in ihren Gottesdiensten genutzt. Im Katholischen wird sie insbesondere von charismatischen Gruppierungen gepflegt. Und so kamen diverse Lobpreisbands aus verschiedenen Denominationen 2018 bei der Nacht der offenen Kirchen erstmals zusammen. Für viele Teilnehmer war es ein Aha-Erlebnis zu sehen, dass die christlichen Geschwister ähnlich lobpreisend unterwegs sind, wenn auch mit anderen Songs und Stillen. 2019 folgten dann 2 solcher ökumenischer Lobpreisabende, erneut in der Aachener Vineyard-Kirche. Dann kam Corona und das Projekt musste ruhen. Mit dem Gebetshaus Aachen erblickte Ende 2020 von katholischer Seite eine neue Gruppierung in der Aachener Kirchenszene das Licht der Welt. Das Gebetshaus setzt schwerpunktmäßig auf zwei Gebetsformen: Die Eucharistische Anbetung und den Lobpreis.
Bitten wir den Heiligen Geist, dass Er dieser ökumenischen Initiative in Aachen neue Leidenschaft einflößt.
Schauen Sie sich hier gerne das ökumenische Lobpreis-Projekt in Aachen an:
https://worship-connection.net/

Veröffentlicht unter Aktion, Einheit der Christen, Gebet | Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für 2023-01-18 | Gebetswoche für die Einheit der Christen

2023-01-14 | Franziskus: Leidenschaft für Neuevangelisierung entfachen

„Um die „Leidenschaft für die Neuevangelisierung“ zu entfachen, hat Papst Franziskus am Mittwochmorgen [11.01.23] bei der Generalaudienz eine neue Katechesenreihe begonnen, die sich dem „apostolischen Eifer“ widmen soll. „Ohne apostolischen Eifer verdorrt der Glaube“, mahnte das Oberhaupt der katholischen Kirche.“

„„Wir müssen nicht warten, bis wir perfekt sind und einen langen Weg in der Nachfolge Jesu zurückgelegt haben, um ihn zu bezeugen; unsere Verkündigung beginnt heute, dort, wo wir leben.“

Ganzen Artikel lesen: https://de.catholicnewsagency.com/story/papst-franziskus-will-leidenschaft-fuer-die-neuevangelisierung-entfachen-12372

Als getaufte Christen haben wir alle den Auftrag, die Weisung Jesu zu befolgen:

„Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Mt 28,19

Dabei muss man „Jünger“ eigentlich mit „Missionaren“ übersetzen, denn den Jünger Jesu haben Menschen zu Jesus gebracht. Auch deren Leiter, die Apostel, hatten primär diesen Auftrag. In Wikipedia liest man: „Ein Apostel (von altgriechisch ἀπόστολος apóstolos, deutsch ‚Gesandter, Sendbote‘) ist im Verständnis der Tradition des Christentums jemand, der von Jesus Christus direkt mit dem Auftrag der Verkündigung des Glaubens beauftragt wurde.“ Apostel (und deren Nachfolger, die Bischöfe) sind damit leitende Missionare. Die Kirche ist somit intrinsisch missionarisch angelegt.

Warum ist aber die Mission oder Evangelisation so wichtig?

„Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“

Joh 14,6

Jesus ist der Weg zum Heil eines jeden Menschen, und somit hat die Hinführung zu Christus oberste Priorität für das Heil der Seelen.

Jeder Christ ist also aufgerufen, durch sein (christliches) Leben Zeugnis für Christus zu geben. Dem Hl. Franz von Assisi wird folgendes Statement zugeschrieben:

„Predige das Evangelium immer und benutze wenn nötig Worte.“

Oft müssen wir heute mit der Evangelisation aber erst einmal bei uns selber anfangen: Bei mir selbst und bei meinen Mitchristen in der Kirche. Dass das notwendig ist, um die Kirche wieder zum Leuchten zu bringen, hat Pfr. James Malon aus Kanada erkannt, der mit seinem Buch „Divine Renovation – Wenn Gott sein Haus saniert“ aufgezeigt hat, wie eine bewahrende Kirche in eine missionarische Kirche konvertiert werden kann. Nur eine ausstrahlende Kirche ist attraktiv – so ist es auch bei jedem Einzelnen von uns Christen. Divine Renovation ist längst eine Bewegung geworden. Auf der deutschen Introseite liest man:

„Divine Renovation existiert, um Priester und ihre Pfarreien zu inspirieren, zu vernetzen und auszurüsten, damit sie von der Instandhaltung zur Mission übergehen können – damit jede katholische Pfarrei ein Ort wird, zu dem Menschen kommen und ihr Leben durch eine Beziehung mit Jesus verwandeln lassen können.
Unsere Vision für den deutschen Sprachraum ist es, ein Netzwerk von Pfarreien zu inspirieren, zu vernetzen und eine Gemeinschaft zu schaffen, die durch die besten Prinzipien von Leiterschaft und durch die Kraft des Heiligen Geistes bewusst Mission umsetzt. (…)“

Quelle: https://divinerenovation.org/de/deutscher-sprachraum/

Lesen Sie hier auch einen aktuellen Artikel dieser Homepage, der Mut macht“:
https://divinerenovation.org/de/blog/divine-renovation-deutschsprachiger-raum/

und vielleicht:
10 Things You Always Wanted to Know About Father James: An Interview
https://divinerenovation.org/de/blog/10-things-fr-james/

Veröffentlicht unter Evangelisation, Mission | Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für 2023-01-14 | Franziskus: Leidenschaft für Neuevangelisierung entfachen

2023-01-11 | Ewiges Gebet in Herz-Jesu

Am Montag, 16.01.2023 ist in der Aachener Kirche Herz-Jesu
ein Tag des Ewiges Gebetes.
Zeitraum der Eucharistischen Anbetung: 9.00 – 24.00 Uhr
Programm und alle Infos hier:
https://www.gebetshaus-aachen.org/2022-01-10-ewiges-gebet-in-herz-jesu/

Herzliche Einladung dazuzukommen!

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2023-01-04 | Braucht die Kirche mich?

Ganz klar: Gott liebt seine Schöpfung und er liebt jedes einzelne Geschöpf. Dem Menschen möchte er sogar Vater sein. Aber braucht Gott seine Kinder? Braucht Er ihre Mitarbeit? Es heißt doch oft: „Gott hat keine anderen Hände als die deinen“. Ist Gott also Handy-capped? Ist er machlos ohne uns? Braucht Gott denn wenigstens unser Gebet, unseren Lob? In einer Präfation heißt es:

In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, himmlischer Vater, zu danken
und dir, dem allmächtigen Gott, allein die Ehre zugeben.

Du bedarfst nicht unseres Dankes.
Doch dein Geist lässt uns umkehren
und staunen über die Gaben deiner Güte.
So ist es ein Geschenk deiner Gnade,
dass wir dir danken.

Unser Lobpreis kann deine Größe nicht mehren,
doch uns bringt er Segen und Heil
durch unseren Herrn Jesus Christus.

Durch ihn rühmen wir jetzt und in Ewigkeit dein Erbarmen
und singen mit den Chören der Engel
das Lob deiner Herrlichkeit:
Heilig…

Präfation. Quelle: https://martin-loewenstein.de/gebete-28-sonntag-im-jahreskreis-c-2016.html

In einer Privatoffenbarung hatte ich einst gelesen, dass die Engel im Himmel sehnlich darauf warten, dass Gott ihnen Aufgaben überträgt und sie diese ausführen dürfen.

Ich denke, Gott – der in sich selbst (in seiner Trinität) Gemeinschaft ist – braucht kein Wesen seiner Schöpfung um seinen Willen zu vollbringen. Da müssen wir uns nur mal den Schöpfungsbericht durchlesen: Er hat das ganze Universum ganz alleine erschaffen, ganz ohne Hilfe von Geschöpfen. In Jesaja 55,11 spricht Gott:

„so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, ohne zu bewirken, was ich will, und das zu erreichen, wozu ich es ausgesandt habe.“

Sein Wort (Jesus ist Gottes Wort) hat also schöpferische Kraft. Mehr braucht es für Ihn nicht. Eben auch keiner Geschöpfe. Dennoch läßt Er seine Geschöpfe teilnehmen bei der Umsetzung Seines Willens und Seiner Schöpfung: Die Engel führen gern seine Aufträge aus (wir Menschen meistens eher nicht so gerne).
Menschen heiligen sich aber, wenn sie anfangen, ihren eigenen Willen nicht so wichtig zu nehmen und nach Gottes Willen zu suchen mit dem Wunsch, ihn zu tun. An dieser Stelle sei verwiesen auf die Privatoffenbarung an Luisa Piccarreta: „Das Reich des göttlichen Willens“ (Verlag Salvator Mundi).

Erst gestern hörten wir in der Lesung:

„Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes. Doch ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen, dass wir ihm ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.“

1 Joh 3,2

Allein schon die Vorstellung, dass dieser große Gott mich als Sein Kind annimmt, übersteigt meine Vorstellungskraft. Aber Gott spielt nicht mit uns: Er meint es ernst. Einzig Seine Liebe veranlaßt Ihn, uns als Kinder anzunehmen. Und als wäre das nicht schon der Overflow, legt Johannes noch einen drauf: Da kommt noch mehr Würde auf uns zu … unvorstellbar!

Die Gotteskindschaft ist ein Angebot Gottes. Aber sie hat auch einen Preis: Wir müssen lernen zu lieben, wie Er liebt. Und so heißt es in der Bergpredigt auch u.a.:

„Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.“

Mt 5,9

Und wir wissen: Nur ein wahrhaft Liebender kann Frieden stiften.
Es ist wahr: Gott braucht uns nicht, auch nicht unsere Gebete oder unser Lob. Aber wenn wir aus Liebe zu Ihm etwas tun – sei es Caritas, oder Gebet, oder Lobpreis – erhält die Tat einen großen Wert in Seinen Augen, was uns Segen einbringt. Gleichzeitig wandeln wir dann auf dem Wege der Heiligkeit, der zwangsläufig in Seiner väterlichen Umarmung endet.
Ist das kein Ziel, für das es sich lohnt, sich selbst und die Widrigkeiten des Lebens zu vergessen, um nur noch liebend für Ihn zu leben?

Kann ich nun aber sagen: Ich liebe Christus, liebe die Kirche aber nicht? Nicht wirklich, denn die Kirche aber ist untrennbar mit Christus verbunden, siehe:

„Er [Christus] ist das Haupt, der Leib aber ist die Kirche.“

Kol 1,18

Wir alle, die wir Christus anhängen, sind Teil des Leibes, sind Teil der Kirche Christi.
Wer also Christus dienen will, dient automatisch Seiner Kirche.


Titelfoto: Jesus in der Kirche Herz-Jesu in Aachen

Veröffentlicht unter Gott, Kind Gottes | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert für 2023-01-04 | Braucht die Kirche mich?

2023-01-01 | Gottesmutter: Zeugnis von Marija

Am 01. Januar feiert die Kirche das Hochfest der Muttergottes. Das ist die Gelegenheit die Seher aus Medjugorje zu Wort kommen zu lassen, insbesondere Marija und Ivan, die noch tägliche Erscheinungen der Gospa (Muttergottes) in Medjugorje oder sonstwo haben. Gehen wir auch dieses Jahr an der Hand unserer himmlischen Mutter und lassen wir uns von ihr führen. Dann werden wir nicht straucheln. Sehen Sie gerne die beiden folgenden Zeugnisse.

Hier können Sie auch gerne Ihren Jahresheiligen für 2023 ziehen:
https://www.kirche-in-not.de/kirche-in-not/jahresheiligenziehen/

Und hier Ivan:

Veröffentlicht unter Zeugnisse | Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für 2023-01-01 | Gottesmutter: Zeugnis von Marija

2022-12-31 | Papst Benedikt XVI verstorben

Heute Morgen, am Gedenktag des Hl. Papstes Silvester, verstarb Papst Benedik XVI. Er verstarb um 9:34 Uhr im Kloster Mater Ecclesiae im Vatikan.
Beten wir für ihn und für unsere Kirche!

*** Pontifikalrequiem für Papst em. Benedikt XVI. ***
Am Samstag, 7. Januar 2023 findet um 10 Uhr ein feierliches feierliches Pontifikalrequiem zum Tode von Papst emeritus Benedikt XVI. im Hohen Dom zu Aachen mit Bischof Dieser statt. 

Links:

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2022-12-24 | Gesegnete Weihnachten!

Weihnachten im Jahre 0000 war es nicht mild, sondern kalt. Betlehem war überfüllt mit Bürgern, die sich in ihrer Heimatstadt in Listen eintragen mußten, denn der römische Kaiser wollte wissen, wieviele Untertarnen er in Palästina hat. Josef und die hochschwangere Maria kommen in Betlehem an, doch keiner hat Mitleid und bietet dem Paar einen geschützten Raum zum schlafen an. Der letzte Hinweis führt in einen Tierstall in einer schmutzigen Höhle unterhalb der Stadt. Die beiden reinigen die Höhle, so gut es geht. Trotz eines spärlichen Feuers wird die zugige Höhle aber nicht wirklich warm.

Das sind die Umstände für eine Geburt, bei der der Schöpfer des ganzen Universums sich nicht nur in ein kleines Menschenbaby zwängt, sondern er will sogar in einer schmutzig-kalten Höhle zur Welt kommen. Mehr Demut geht nicht. So geht es sonst nur Menschenkindern, die in Slums zur Welt kommen. Doch gerade dadurch können auch diese Menschen Jesus annehmen, denn Er versteht ihr Elend. Und so sind die ersten menschlichen Anbeter des Gottessohnes auch Menschen der untersten Kaste: Hirten, ungebildet obdachlos, schmutzig. Da war kein Hofstaat, keine Könige oder Fürsten, keine Priester oder sonstige Gottesmänner.

Ja, Gott tickt ganz anders, als die meisten Menschen sich das vorstellen können. Allein die Idee, in Menschengestalt unter Seinen erschaffenen Menschen zu wandeln, ist schon krass. Aus Genesis 3,8 wissen wir:

Als sie an den Schritten hörten, dass sich Gott, der HERR, beim Tagwind im Garten erging, versteckten sich der Mensch und seine Frau vor Gott, dem HERRN, inmitten der Bäume des Gartens.

Daraus kann man schließen, dass Gott am Anfang immer unter seinen beiden ersten Menschen im Paradies war und dass Mensch und Gott einen vertrauten Umgang pflegten. So gesehen ist Gottes Wunsch, als Mensch geboren zu werden gar nicht mehr so abwegig. All dies entspringt Seiner gewaltigen Liebe zu uns Menschen. Nicht, dass er den Menschen bräuchte, aber es drängt Ihn, diese seine Liebe mit den Menschen zu teilen.

Lassen wir uns von Gottes Liebe anrühren, lassen wir uns vom Feuer Seiner Liebe in Brand stecken und beginnen wir, wie Er zu lieben: bedingungslos. Zuerst Ihn, unseren göttlichen Schöpfer, und dann alle Menschen um uns herum – auch die, die wir nicht so gerne mögen.

Die Gebetsgruppe St.Josef wünscht allen Lesern
ein gnadenreiches Fest der Geburt unseres Herrn Jesus!

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